Die Maßnahme ließe sich schnell umsetzen.

Die Maßnahme ließe sich schnell umsetzen.

(Foto: IMAGO/Michael Gstettenbauer)

Das DIW schlägt eine Sonderabgabe für die sogenannten Baby-Boomer vor, um das Rentensystem zu stabilisieren. Vor allem die Einkommensstärksten sollen zahlen. Die Politik werde in den kommenden Jahren mutige und weitreichende Reformen umsetzen müssen, heißt es.

Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) schlagen einen "Boomer-Soli" vor, um die durch den Eintritt geburtenstarker Jahrgänge in den Ruhestand strapazierten Rentenkassen zu entlasten. Nach der Idee der Experten könnten die Renten so stabilisiert werden, ohne die Jüngeren direkt mehr zu belasten.

Die Baby-Boomer der 50er und 60er Jahre gehen jetzt nach und nach in den Ruhestand. Das umlagefinanzierte Rentensystem in Deutschland gerate dadurch zunehmend unter Druck, betonen die Experten des Berliner Instituts. Es macht in seinem Wochenbericht zwei Reformvorschläge, die zu einer Umverteilung innerhalb der älteren Generationen führen würden.