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Der Donbass ist weiterhin umkämpft. (

Die USA schlagen vor, die von der Ukraine kontrollierten Teile des Donbass zu einer "freien Wirtschaftszone" zu erklären. Doch Russland will das gesamte Gebiet in Beschlag nehmen. Moskau kann sich zwar vorstellen, die Nationalgarde statt Truppen zu schicken, doch das dürfte keinen großen Unterschied machen.

Der außenpolitische Kreml-Berater Juri Uschakow pocht als Voraussetzung für eine Waffenruhe in der Ukraine auf einen vollständigen Abzug der ukrainischen Truppen aus dem gesamten Donbass. Das Gebiet werde auf jeden Fall unter Kontrolle der Russischen Föderation kommen - "wenn nicht durch Verhandlungen, dann mit militärischen Mitteln", zitierte die Zeitung "Kommersant" Uschakow.

Es sei aber denkbar, dass in den derzeit von der Ukraine kontrollierten Teilen des Donbass nur die russische Nationalgarde Rosgwardija stationiert werde, sagte der Kreml-Berater. "Es ist durchaus möglich, dass dort keine Truppen sein werden, weder russische noch ukrainische. Aber es wird die russische Nationalgarde geben, unsere Polizei, alles, was notwendig ist, um die Ordnung aufrechtzuerhalten und das Leben zu organisieren." Russlands Nationalgarde ist allerdings mit Waffensystemen und militärähnlichen Befugnissen ausgestattet - und auch im Krieg im Einsatz.