
Ob und in welchem Alter Menschen an einer Demenz erkranken, ist von vielen Faktoren abhängig. Schon lange ist bekannt, dass der Lebensstil einen erheblichen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko hat. Demnach können regelmäßige Bewegung und Sozialkontakte, aber auch Nichtrauchen und ein maßvoller Alkoholkonsum das Demenzrisiko senken. Das belegt eine britische Studie der University of Exeter aus dem Jahr 2019. Dabei gingen die Wissenschaftler der Frage nach, ob eine gesunde Lebensweise auch dann das Demenzrisiko senken kann, wenn das Erkrankungsrisiko aufgrund genetischer Veranlagung erhöht ist.
Das Ergebnis der Studie, für die Daten von fast 200.000 Menschen ab 60 Jahren ausgewertet wurden: Bei Personen mit Risikogenen, die gesund lebten, war das Demenzrisiko um 30 Prozent geringer als bei der Kombination aus Risikogenen und ungesundem Lebensstil. Mit anderen Worten: Mit einer gesunden Lebensweise lässt sich das persönliche Demenzrisiko auch bei ungünstiger
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