
Beim US-Militärschlag gegen Maduro sind mehrere Sicherheitskräfte aus Kuba ums Leben gekommen, meldet die Regierung in Havanna. Für Venezuela würden die USA "die Verantwortung" tragen, sagt Trump. Interimspräsidentin Rodriguez ruft zu "Frieden und Dialog" auf.
Bei dem Angriff des US-Militärs auf Venezuela und der Ergreifung des autoritären Staatschefs Nicolás Maduro sind 32 Angehörige der kubanischen Sicherheitskräfte ums Leben gekommen. Das teilte die regierende Kommunistische Partei Kubas mit. Die Sicherheitskräfte seien auf Bitten der venezolanischen Behörden in das südamerikanische Land entsandt gewesen. Die Regierung in Havanna ordnete eine zweitägige Staatstrauer an.
Nach der Gefangennahme von Maduro haben die USA laut US-Präsident Donald Trump die FĂĽhrung in dem sĂĽdamerikanischen Land ĂĽbernommen. "Wir verhandeln mit den Leuten, die gerade vereidigt wurden", sagte Trump und bezog sich auf die venezolanische Interimspräsidentin Delcy RodrĂguez. "Fragen Sie mich nicht, wer die Verantwortung trägt, denn ich werde eine Antwort geben, die sehr kontrovers ist", fĂĽgte Trump hinzu und konkretisierte auf Nachfrage: "Es bedeutet, dass wir die Verantwortung tragen."
Sollten die verbliebenen Mitglieder der Regierung seine Bemühungen nicht unterstützen, das Land zu stabilisieren, sei ein zweiter Militärschlag eine Option, drohte Trump.
0 Kommentare