
Wegen seiner Geldpolitik geht US-Präsident Trump immer wieder Fed-Chef Powell scharf an. Nach rund acht Jahren läuft dessen Mandat im Mai aus. Nun präsentiert Trump den Nachfolger für die Spitze der US-Notenbank. Es wird erwartet, dass Kevin Warsh im Sinne Trumps agiert.
Der Ökonom und frühere Fed-Direktor Kevin Warsh hat sich im Rennen um den künftigen Vorsitz der US-Notenbank durchgesetzt. Damit gelangt ein ausgewiesener Finanzexperte an die Spitze der einflussreichsten Zentralbank der Welt, die von politischen Weisungen unabhängig ist. Zugleich hat US-Präsident Donald Trump bereits vor der Nominierung betont, dass der Nachfolger von Fed-Chef Jerome Powell ein Anhänger niedrigerer Leitzinsen sein werde. Für den derzeit an der US-Eliteuniversität Stanford tätigen Warsh ist es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte, denn er saß bereits von 2006 bis 2011 im Board der US-Notenbank.
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