Die Hinweise verdichten sich


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Schon länger gibt es Sorgen, dass Russland eine neue Mobilisierung ausrufen könnte. Doch der Kreml scheint auf subtilere Methoden der Rekrutierung zu setzen.

Robert "Magyar" Brovdi lässt sich von den jüngsten Meldungen aus Russland nicht verunsichern, jedenfalls nicht erkennbar. "Putin wird seine Leibeigenen an die Front schicken und sie werden in noch größerer Zahl fallen als jetzt schon", sagte der Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte am Montag im "Telegraph". Doch nicht alle Ukrainer dürften die Hinweise auf eine neue Rekrutierungswelle in Russland so gelassen sehen.

Militärexperten warnen schon länger davor, dass Kremlchef Putin nach den Scheinwahlen der vergangenen Woche eine erneute Mobilisierung ausrufen könnte. Auch wenn das Wahlergebnis selbst gefälscht sein dürfte, gelten die Parlamentswahlen dennoch als Stimmungstest in der Bevölkerung. Nun hätte Putin also freie Hand, um Hunderttausende junger Männer zur Armee einzuziehen. Doch vor einer offenen Mobilisierung scheint die russische Führung derzeit noch zurückzuschrecken.

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