
Russlands Kriegslust trifft kaum noch auf Widerstand, schon gar nicht in Washington, Peking oder Neu-Delhi. Einzig Europa und wenige Verbündete außerhalb bieten Putin Paroli. An ihrer Spitze steht Bundeskanzler Merz, der mit hohem Einsatz spielt, um das Mindeste zu erreichen.
Der Krieg in der Ukraine kann weitergehen. Pervers, wie die Zeiten nun einmal sind, ist das eine gute Nachricht. Die Regierung in Kiew muss nicht absehbar bedingungslos kapitulieren, weil ihr das Geld zur Verteidigung und zur Finanzierung des Staatshaushalts ausgeht. Dass sich die EU-Staaten auf eine Lösung zur weiteren Unterstützung des angegriffenen Landes verständigt haben, hat auch viel mit dem deutschen Regierungschef zu tun. Friedrich Merz hat in den vergangenen Tagen das ganze politische Gewicht der Bundesrepublik in die Waagschale geworfen, damit das Jahr nicht in einer kompletten Niederlage der Ukraine und mithin Europas endet.
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