RUSSIA-MOSCOW-DECEMBER-19-2025-Russia-s-President-Vladimir-Putin-is-seen-during-a-meeting-with-volunteers-of-the-Popular-Front-for-Russia-movement-who-worked-at-a-call-centre-during-his-annual-national-live-televised-question-and-answer-session-and-press-conference-at-Gostiny-Dvor-Credit-Image-Alexander-Kazakov-TASS-via-ZUMA-Press
Will Wolodymyr Selenskyjs Präsidentschaft um jeden Preis beenden: Wladimir Putin. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.comeit nicht mehr legitimiert. Trotz dieser Falschbehauptung erklärt sich Selenskyj unter US-Druck zur Wahl trotz Krieg bereit - und schon stellt Putin die nächste kaum erfüllbare Forderung.

Der russische Machthaber Wladimir Putin hat die Beteiligung der in Russland lebenden Ukrainer an möglichen Wahlen im von ihm angegriffenen Nachbarland gefordert. "Die Obrigkeit in der Ukraine muss endlich legitim werden - und das ist ohne die Wahlen unmöglich", sagte der Kremlchef in Moskau bei seiner Jahrespressekonferenz. Russland sei bereit, über eine teilweise Waffenruhe nachzudenken. Zugleich müsse aber auch das Stimmrecht der Ukrainer gewährleistet werden, die nach Russland geflohen seien. Putin bezifferte deren Zahl auf fünf bis zehn Millionen.

Putin verlangt seit dem vergangenen Jahr Neuwahlen in der Ukraine. Präsident Wolodymyr Selenskyj besitze nach Ablauf seiner fünfjährigen Amtszeit im Mai 2024 keine Legitimität mehr, behauptet Putin, der sich seine inzwischen fünfte Amtszeit mit einer Verfassungsänderung in Russland sicherte. Die Forderung nach Neuwahlen in der Ukraine hatte US-Präsident Donald Trump zuletzt übernommen.