Ein Polizeibeamter steht an einer Absperrung vor dem Kraftwerk Lichterfelde nach dem Brandschlag am Morgen des 3. Januar. (Foto: picture alliance/  

Seit gut zwei Tagen sitzen Zehntausende Berliner nach einem Anschlag auf die Stromversorgung im Dunkeln. Die "Vulkangruppe" bekennt sich schnell zu der Aktion. Obwohl seit 15 Jahren zahlreiche Anschläge auf ihr Konto gehen, wissen Behörden kaum etwas über sie.

Am Morgen des 3. Januar 2026 kommt es zu einem massiven Stromausfall im Südwesten Berlins. Schnell wird klar, dass es sich dabei nicht um eine technische Panne, sondern einen Anschlag handelt. Und der hat ein enormes Ausmaß und sorgt dafür, dass zunächst 45.000 Haushalte und 2200 Unternehmen buchstäblich im Dunkeln sitzen. Der größte Teil von ihnen wird dies noch tagelang tun müssen. Die linksradikale "Vulkangruppe" schickt zeitnah ein Bekennerschreiben an mehrere Medien und veröffentlicht es später auf einschlägigen linken Plattformen. Bereits zum wiederholten Mal reklamiert die Gruppe Anschläge auf wichtige Infrastruktur in und um Berlin für sich. Aber wer verbirgt sich hinter der "Vulkangruppe"? Eine Spurensuche.