
Die Regierung erwägt laut "Handelsblatt", die kostenlose Mitversicherung für Ehepartner abzuschaffen. Bundesgesundheitsministerin Warken will sich allerdings nicht zu dem Bericht äußern.
Die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung könnte für viele Familien spürbar teurer werden. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Koalitionskreise meldete, gibt es in der Bundesregierung Gespräche darüber, die kostenlose Mitversicherung für Ehepartner abzuschaffen. Wer bisher kostenlos mitversichert war, soll demnach künftig einen Mindestsatz von etwa 225 Euro im Monat zahlen.
Den Plänen zufolge soll künftig ein Beitrag von 200 Euro monatlich an die Krankenversicherung und von 25 Euro an die Pflegeversicherung gehen, berichtete das "Handelsblatt" weiter. Ausnahmen soll es demnach für Menschen mit Kindern unter sechs Jahren oder pflegebedürftigen Angehörigen geben.
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