
Nach der Rheinland-Pfalz-Wahl nimmt die Reformdebatte in der schwarz-roten Koalition Fahrt auf. SPD-Sozialexperte Lauterbach verweist auf Ungerechtigkeiten im Rentensystem: Menschen mit niedrigem Einkommen zahlten im Schnitt länger ein, lebten aber kürzer.
SPD-Sozialexperte Karl Lauterbach fordert, künftig Renten von Gutverdienern zu deckeln und dafür ärmeren Menschen mehr zu zahlen. Mit diesem auch schon vorher geäußerten Vorschlag meldete sich der frühere Gesundheitsminister nach der SPD-Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz in der ARD-Sendung "Caren Miosga" zu Wort.
Menschen mit hohem Einkommen hätten im Durchschnitt eine höhere Lebenserwartung und bezögen viel länger Rente als Ärmere. "Daher sollten die Rentenwerte dort etwas abgeregelt werden", sagte Lauterbach. "Dann können wir uns erstens diese Rente länger leisten und könnten die Rente etwas verbessern für die Geringverdiener."
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