Ursula-von-der-Leyen-l-Praesidentin-der-Europaeischen-Kommission-wird-vom-australischen-Premierminister-Anthony-Albanese-waehrend-eines-Besuchs-in-Australien-im-Parlamentsgebaeude-begruesst

Die EU unterzeichnet ein Freihandelsabkommen mit Australien. Für Europa ist das ein Schritt in die richtige Richtung - dem aber weitere folgen müssen.

Ein rauer Wind weht auf der Welt, so hat es Kanzler Friedrich Merz zuletzt öfter beschrieben. Ukraine, Iran, dann die US-Zölle, die auf ihre Weise besonders schwer wiegen. Denn sie sind ein feindlicher Akt eines Landes, das zu den engsten Verbündeten Europas zählte. Spätestens seit Trumps zweiter Amtszeit läuft für Deutschland und die EU daher das Projekt: Neue Freunde finden.

Konkret bedeutet das: Neue Handelspartner zu finden, um den Schlag ins Kontor durch die US-Verluste abzumildern, die vor allem Deutschland treffen. Das ist mühsame Kleinarbeit in kleinen Schritten. Aber anders geht's halt nicht. Den einen großen Partner, an den die Europäer sich anlehnen können gibt es nicht mehr - und der kommt wohl auch nicht mehr zurück.