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Die Sanktionen des Westens treffen Russlands Energiesektor empfindlich. Moskau räumt offiziell ein, sein Produktionsziel für Flüssigerdgas um Jahre zu verfehlen. Ein geplantes EU-Importverbot ab 2027 verschärft die Lage für den Kreml zusätzlich.
Russland verschiebt wegen westlicher Sanktionen sein Ziel für die Flüssigerdgas-Produktion um mehrere Jahre. Geplant sei gewesen, 100 Millionen Tonnen pro Jahr zu erreichen, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Alexander Nowak dem Sender Rossija-24. "Es ist klar, dass dies aufgrund der sanktionsbedingten Beschränkungen nun um mehrere Jahre nach hinten verschoben wird." Einzelheiten nannte er nicht.
Die wegen des Kriegs in der Ukraine verhängten Sanktionen erschweren Russlands Pläne, seinen Anteil am weltweiten Flüssigerdgas-Markt bis 2030 bis 2035 von derzeit acht auf 20 Prozent zu steigern. Russland produzierte 2024 34,7 Millionen Tonnen Flüssigerdgas. Das lag unter den erwarteten 35,2 Millionen
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